Das hier ist die Kopie eine Rundmail die ich mal geschrieben habe. Die zugehoerigen Fotos gibts hier:

Bilders vom grossen Kino Wildlife Animal Park Shanghai

Jalda hatte heute Geburtstag und zur Feier des Tages haben wir einen Ausflug in den Wildlife Animal Park Shanghai gemacht. Dort war es erstaunlicher Weise total leer!

Wir mussten ausgesprochen frueh aufstehen und mit der U-Bahn zwei Stunden in die Stadt fahren. Dort kauften wir die Tickets und fuhren zwei Stunden mit einem Bus wieder aus der Stadt raus zu dem Park. Dort angekommen stiegen wir in einen anderen Bus, der uns erstmal durch das Gehege fuhr. Die Fotos die durch eine dreckige Scheibe (die 5 Zentimeter dick war) geschossen wurden kommen von dieser letzten Fahrt.

Das gute war, dass vor uns ein Auto fuhr, dass lebende Huehner aus dem Fenster hielt. Die Tiger und Loewen koennten sich ihr Fastfood direkt beim McDrive abholen. Im Bus war natuerlich grosses Hallo. Die chinesischen “Kleinfamilien” hatten Oma, Oppa, Onkel und Tante mit eingepackt und in den Bus gezwaengt. Aus der Kleinfamilie wurde eine Grosskundgebung. Die Chinesen freuten sich dermassen laut ueber jeden Kackehaufen eines Tigerbabys, dass mir klar wurde warum wir in Schalldichten Panzerbussen durch das Gehege gefahren wurden. Wenn auf der linken Seite des Busses ein Tigerschwanz oder ein Ochsenhorn am Horizont aufblitzte, rannten alle Chinesen auf die entsprechende Seite des Busses und versetzten so diesen in gefaehrliche Schieflage. Dann brabbelte der Fahrer ins Mikrofon “Rechts, Baer!” und alle rannten zurueck auf die Seite auf der wir sassen. Meinen authentischen Indianer Jones Hut konnte ich zusammen mit meinen Erwartungen absetzen. Uebirgens gab es im letzten Jahr zwei Todesfaelle im Gehege. Ich vermute, dass ein genervter Austauschstudent die lautesten seiner Artgenossen kurzerhand aus dem Fenster hielt. Aber sooo schlimm war es natuerlich nicht und wir hatten eigentlich eine Menge Spass.

Die Safari-Bustour dauerte ganze 15 Minuten. Danach hatten auch wir endlich Freilauf. Wir besuchten als erstes die Emus. Um ein 100% scharfes Foto zu schiessen, hielt ich die Camera auf das Gelaender, damit es eine fester Unterlage hat. Einer der Emus dachte, dass ich etwas zu essen haette und schnappte nach dem Objektiv. Daher entschlossen wir uns ein Selbstausloeserfoto zu schiessen und wir stellen die Camera gegenueber des Geheges auf. Uns selbst postierten wir vor das Gehege. Natuerlich fingen die Emus sofort wieder an auf uns zu zurennen. Daher sprangen wir ein bisschen auf und ab, damit sie Angst vor uns bekommen. Leider hat das nicht geklappt und auf dem einen Foto seht Ihr, wie einer der Emus gerade nach meinem rechten Oberarm schnappt.

Neben den Tieren gab es auch noch eine andere grossartie Attraktion: uns! Man wollte und fuettern, streicheln und Fotos mit uns machen. Wenn wir nicht am Schluss in den Bus nach hause gestiegen waeren, haette man uns sicher auch ein Huhn aus dem Autofenster gehalten.

Okay, aber noch waren wir ja nicht am Ende der Tour. Um die sich ueberschlagenden Ereignisse zu ordnen, fahre ich in Listenform unter Verwendungn von 8x ‘Danach’ und 2x ‘Dann’ fort.

  • Wir besuchten die Akrobatikshow, die schon vorbei wahr als wir ankamen.
  • Danach besuchten wir die Elefanten.
  • Dann besuchten wir die Kangaroos.
  • Dann machten wir die Fotos mit dem Rentner Loewen
  • Danach machten wir das Foto mit der Schlange. Der Mund war mit Tesafilm zugeklebt. Keine Gefahr dort also.
  • Danach besuchten wir Affen die in einem Aquarium lebten.
  • Danach besuchten wir einen weissen Loewen/Tiger/Leopareden/Lux? Oder war es nur ein Albino-Puma?
  • Danach gingen wir zur Seeloewenshow. Die war grosses Kino, weil alle Seeloewenshowklischees erfuellt wurden: Ball balancieren, Ball spielen, Ball werfen, Ball fangen, Ringe balancieren, Ringe spielen, Ringe werfen, Ringe fangen, Kegel balancieren, Kegel spielen, usw. usw.
  • Danach besuchten wir die depressiven Pandabaeren. Das war total traurig. Wir haben auch gleich eine kleine Neurose mitgenommen. Die beiden Pandas waren in einem Betonkaefig eingesperrt und sassen nur traurig in de Ecke und knabberten an einem Bambusrohr.
  • Danach besuchten wir einen Affenstamm von Miniaffen in einem Freigehege. Jalda wurde auch genauer untersucht von den Miniaffen.
  • Danach besuchten wir die Papageien, die sehr langweilig waren, weil niemand ihnen unanstaendige Woerter beigebracht hat. Zumindest nicht auf Deutsch oder Englisch.
  • Danach sind wir wieder zurueckgefahren mit dem Bus in die Stadt

Wir assen lecker Sushi in einem feinen Sushi Restaurant. Wir hatten dermassen Hunger, dass wir schon die Deko angknabberten. Daher bestellten wir min vier Platten. Trotz unseres Hungers schafften wir nicht alles aufzuessen. Ich glaube das ist mir noch nie passiert (bei Sushi).

Categories: China

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