Schabby's Blog
Reserve Orbital Defence Commander

Der Beitrag ist ein draft und noch nicht entguelt. Er enthaelt zu wenig Rechtschreibfehler!
--------------
Liebe Kinder,

heute weiss ich frohes zu berichten. Meine Beine tun weh, da ich so viel knipsen musste mit Jaldas Kamera. Meine machte Urlaub im Hotelzimmer. Als erstes wollten wir zum Kaiserpalast.

7:00, der Tag ging stuermisch los. Erst klingelte der Wecker und dann wurde gleich sofort geduscht. Dann, zack, raus aus dem Hotel und rein in den Bus. Vorher noch schnell eine Karte gekauft. An der Bushaltestelle sprach uns eine freundliche Pekingerin an und half uns auf Chinesisch. Das war sehr lieb, aber auch leider sehr laut, denn sie dachte, dass man Chinesisch besser versteht wenn man es laut und schnell anstatt diskret und langsam spricht. Sie hatte fesch natur rot gefaerbte Haare, so wie es gerade Mode ist bei Damen juengerer Generationen. Sie stieg auch mit uns in den Bus (Nummer 22 fuer die Erbsenzaehler unter euch) und tat dem Bus kund, wohin wir wollten. Auch wenn es ziemlich peinlich muss ich aber sagen, dass wir ohne der Frau sicher in den falschen Bus gestiegen waeren. Denn ich hatte auf die Nummer 302 getippt, da nur noch die 1 gefehlt haette und alle Zahlen von 0 bis 3 in der Busnummer gewesen waeren. Das Kriterium brachte mich in Shanghai bereits sehr weit, scheint aber nicht in jeder Stadt anwendbar zu sein. Bus 22 fuhr um ein paar Ecken und man sagte uns, wir sollten jetzt austeigen, was wir auch taten.

Vor uns war leider nicht der Kaisperpalast, sondern eine McDonalds Filiale. Nicht so schlimm, denn wo McDonalds ist, koennen bekanntlich Kaiserpalaeste nicht weit sein. War er aber. Ca. 2 Stunden. Bus Nummer 331 fuhr uns von der Bushaltestelle aus der wir vorher austiegen (surprise, surprise) zu einer anderen. Dort stiegen wir wieder in einen Bus und begannen Stationen zu zaehlen. Nummer 13 war naemlich die Station wo wir aussteigen mussten. Ich vergass bei Station Nummer 2 wie viele Stationen wir bereits abgefahren hatten, denn ich machte die interessante Entdeckung, dass Pekings Busse laenger sind als die in Shanghai. Jalda fand die Entdeckung nicht so spannend wie die Stationsnummern und sagte wir waeren bei Station Nummer 2. Bei Nummer 13 stiegen wir aus. Wieder kein Kaiserpalast. Dafuer ein KFC. Wir kamen der Sache also naeher.

Wir liefen ein bisschen herum und kauften so einen beruehmten Pekinger Joghurt in einem Tonbecher, den uns auch schon bereits Nils emfahl (er bekam Durchfall nach einer Ueberdosis, das sollte uns als Warnung gelten. Sie sind wirklich ausgesprochen lecker und schmecken wie bei uns Naturjoghurt mit Zucker schmeckt. Was wir nicht wussten war, dass man die Becher nicht mitnehmen darf, sodass der Besitzer des Shops total aufgebracht war als wir einfach mit dem Joghurt in den Hand weggingen. Zwei Yuan spaeter war aber auch diese Situation souveraen geloest von beiden Seiten. Die Tonbecher sind uebrigens min. 500 Gramm schwer und eignen sich 1A zum Rohrbombenbau. Genauso wie jede andere Metalldose in China. Da es in China noch kein Pfand gibt, werden die Dosen scheinbar in Gusseisen geformt und mit Aluminiumlack ueberzogen. Die Tonbecher sehen aber schoener aus und sind umweltschonender. Sie beginnen aber arg zu riechen nach 5 Stunden im Rucksack.

Wir verliefen uns in einen suesen Park. Dort waren viele Rentner, sowie Musiker. Nix wie raus also. Dann endlich standen wir vor dem prachtvollen Tor des Kaiserpalastes. An dieser Stelle will ich dem interessierten Leser natuerlich alle wichtigen historischen Hintergrundinformationen ueber Chinas Prunkwerk Nummer 1 dabieten. Also Kaiserpalast heisst Kaiserpalast weil da mal Kaiser wohnten. Man nennt die ganze Anlage (tierisch gross, wie ein Flughafen) auch verbotene Stadt, da sie frueher fuer Otto-Normalchinesen verboten war. Jedoch mit 15000 Ausnahmen, naemlich Eunuchen, Beamte, Angestellte, Konkurbinen, etc. Und natuerlich dem Kaiser und seiner Gemahlin, die er zuvor als Konkurbine hatte. Ein sehr progressives System meiner Meinung nach. Heutzutage wurde das Verbot einfach nur ein bisschen ausgeweitet auf 30000. 30000 Touristen. Und zwar pro Tag. Manche haett ich davon auch gern zu Eunuchen gemacht, wenn sie wieder zwischen meine Kamera und Jalda rannten genau in Moment des knipsens. Das Wasser kostet 3 Yuan und hat Eisklumpen drinne. Das kannte ich bis dahin nicht und ich dachte, das waere ein Pekinger Kaiserpalast special, aber das wird ueberall hier so gemacht.

Wo ich wirklich sauer wurde war, als man unseren Chinesischen Studentenausweis nicht anerkannte beim Eintritt und sagte, dass wir ja Auslaender waeren und daher den vollen Preis bezahlen muessten. Dabei war ich so stolz auf meinen Chinesischen Studentenausweis. Es ist also wurst ob Du Chin. Student bist, wichtig ist, dass Du Auslaender bist. Willkommen in China.

Der Kaiserpalast ist aber schon beeindruckend. Dabei wird ueberall noch gebaut und renoviert. Das Gebiet ist echt riesig und die Liebe zum Detail macht die ganze Sache sehr grosses Kino. Natuerlich war es wiedermal furchtbar voll und man bekam kein Bein an die Erde. Wir hatten einen elektronischen Guide in Deutscher Sprache gemietet, der uns in Abhaengigkeit von unserem Standort Informationen erzaehlte. Der Sprecher hatte die Stimme von Apu von den Simpsons und verwendete die Grammatik von Dolly Basta. Am Ende einer Lektion sagte er immer auffordernde Worte wie

  • "okay, gehaen wia weitae", oder
  • "Setzaen wia unserae Besichtigungen foad", oder
  • "Gehaen sie bitte im Norden weitae"

Nach 100 Tempeln der Harmonie und etlichen des Friendens beschlossen wir, dass wir genug gesehen hatten.

Oh, schon 2 uhr, ich muss schlafen! Also jetzt die Ereignisse des Tages in Warp 3

  • Danach sind wir zu einem unterirfischen Tunnelsystem gefahren, dass gross im Fuehrer angepriesen wurde. Das war aber total lahm und ueberhaupt nicht beeindruckend. Nach 5 Minuten in Gaengen gehen, kamen wir magischer Weise zu eine Silk Werksatt in der wir magischer Weise Silk kaufen konnten. Taten wir aber nicht, denn wir fanden das ziemlich bescheuert, dass man eine Silkwerksatt in einem Atombunker der gegen einen russischen Atomschlag gebaut wurde braucht. 5 spaeter sahen wir auch schon wieder Sonnenlicht. Wir loecherten unseren Guide mit 1000+1 Fragen, aber sie beantwortete nur +1. Nein, sie sei nicht mit Elivs verwandt.
  • Danach setzten wir uns in ein Cafe fuer das wir tierisch weit gefahren sind mit einem Taxi. Recht oede aber lecker
  • Danach fuhren wir zu einem Restaurant in dem wir lecker Peking Ente das. Das war auch oede aber noch viel leckerer
  • Danach fuhren wir mit der U-Bahn nach hause und bemerkten, dass wir viel schneller waren als mit dem Bus

Wir haben auch viele Fotos gemacht, aber die muessen wir erstmal zensieren und dann hochladen.
Wir assen Pekinente. Zum ersten mal in Peking.


Post Comment

Please notice: Comments are moderated by an Admin.