Captains log, star date 20050824, Jalda und ich sind endlich in Peking angekommen. Nach zweieinhalbstuendiger Verspaetung, weil das Flugzeug noch nicht da war. Wir hatten daher die Chance einen urchinesichen Flughafen aus dem Jahre 2001 kennen zu lernen. Sein Name ist Pudong und er hat nur Restaurants fuer Auslaender. Alle Inladsflieger muessen mit Kiosks vorlieb nehmen. Wir nahmen den Haegen Dasz Kiosk und liessen 10 Euro dort.

Als wir dann in Peking ankamen, war es bereits 19:32 und wir konnten den Sonnenuntergang ueber einer Autobahn betrachten. Das war wunderschoen. Als wir aus dem Flughafen heraus gingen, hatte ich die Chance meine ersten Eindruecke von Peking aufzunehmen.

  1. Eindruck: Peking ist ziemlich so wie Shanghai
  2. Eindruck: Die Farbe der Taxis ist anders

Mit einem Bus, der pauschal 16 Yuan vom Flughafen kostet, weil die Autobahnmaut mit drinne ist (steht im Frendenfuehrer) fuhren wir in die Stadt. Dann stiegen wir in einen anderen Bus und fuhren zum Kampus der Language University Beijing, wo das Hotel ist. Das Hotel heisst Xi Jiao und ist fuer den Preis (290 Yuan pro Nacht, Doppelzimmer) wirklich gut. Das Personal kann auch ein bisschen Englisch.

An der Rezeption lief alles verhaeltnismaessig glatt. Nur die ueblichen Problemchen

  • “Fuer Sie liegt leider keine Reservierug vor”
  • “Wie, Ihr Nachname ist nicht Georg? Was ist ein zweiter Vorname?”
  • “Bitte zahlen sie 2400 Yuan… jetzt!”
  • “Das Klo ist verstopft. Bitte kacken Sie in die Dusche!”

Letzteres ist natuerlich ein bisschen uebertrieben. Das Klo funktioniert einwandfrei. Inklusive des sog. „Green Flush“, also der Spuelung fuer Umweltaktivisten. Sowieso ist das Hotel sehr auf unsere Umwelt bedacht, wie einer kleinen Karte zu entnehmen ist die auf dem Kopfkissen lag:

“Save water by having your bed linens and bath towels changed less frequently we express our sinerenly appreciation for your helping us save Mother Earth”.

Zwei Daumen hoch.

Nachdem wir unseren Raum bezogen haben, gingen wir raus um den ersten Eindruck auszuweiten. Da wir auf einem Kampusgelaende wohnen, liefen uns viele Junge Menschen entgegen. Die Athmosphaere ist etwas gemuetlicher als auf unserem Kampus, da alles etwas eingewachsener erscheint. Aehnlich wie bei uns in Berlin, liegt dieser Kampus zwischen „zivilen“ gebaeuden. Und er hat erschreckend viele Auslaender. Das bin ich aus MinHang nicht gewoehnt. Da muss ich erst mal adaptieren. Schliesslich bin ich ja immer noch auf einer „deep space mission, to explore strange new worlds and civilizations and to boldly go where no man has gone before„.

Und damit endet mein Eintrag. Live long and prosper

Categories: China

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